Für die normgerechte Nachspeisung gibt es drei Wege: den Nachrüst-Bausatz für Bestandsanlagen (ab ~580 €), die Füllstandsanzeige mit integrierter Nachspeisung (ab ~350 €) und die Hauswasserzentrale mit eingebauter Nachspeisung (ab ~1.200 €). Welcher passt, hängt davon ab, ob bereits eine Anlage läuft und wie viel Technik ersetzt werden soll.
1. Nachrüst-Bausatz (Nachspeiseeinheit): Ein Komplettset aus Steuergerät, Magnetventil und freiem Auslauf, das die vorhandene Pumpe und Verrohrung unangetastet lässt. Die Rewatec ATN 100 ist der Referenzfall: normgerechter freier Auslauf nach EN 1717/DIN 1988, sichere 12-V-Technik im Tank und 30 m Sensorleitung für lange Wege zwischen Zisterne und Technikraum (zum Vergleich).
2. Füllstandsanzeige mit integrierter Nachspeisung: Die günstigste vollautomatische Lösung – ein Gerät zeigt den Pegel prozentgenau an und öffnet bei Wassermangel das mitgelieferte Magnetventil. Der GRAF Aqua-Control+ kombiniert beides für gut 350 €; die Pumpe muss separat vorhanden sein.
3. Hauswasserzentrale mit eingebauter Nachspeisung: Bei Neuanlagen die komfortabelste Lösung: Pumpe, Druckaufbau, Füllstandskontrolle und Nachspeisung sitzen fertig abgestimmt in einem Wandgerät – etwa GRAF Eco-Plus, WISY Optima 5 oder Rewatec McRain. Mehr zu den Zentralen und zur übrigen Steuerungstechnik im Überblick /produkte/steuerung/.
Eigenbau aus Einzelkomponenten: Wer Elektrik und Sanitär beherrscht, kombiniert einen freien Trinkwasser-Auslauf (z. B. WISY TW 9901, ab ~235 €) mit einem Schwimmerschalter zur Nachspeisung (WISY SS 10, ~58 €). Das ist mit unter 300 € der günstigste Weg zur normgerechten Nachspeisung – allerdings ohne Füllstandsanzeige und nur sinnvoll, wenn die Installation fachgerecht ausgeführt wird.