Für Regenwasser kommen fünf Bauarten infrage, die sich in Automatik, Aufstellort und Komfort unterscheiden.
Gartenpumpe: Eine selbstansaugende Pumpe, die trocken neben Tonne oder Zisterne steht und Wasser über einen Saugschlauch ansaugt. Sie läuft, solange sie eingeschaltet ist – ideal zum Gießen, Sprengen oder Befüllen. Ohne Zubehör schaltet sie nicht selbst ab; mit nachgerüstetem Druckschalter wird daraus ein Quasi-Hauswasserautomat.
Hauswasserwerk: Eine Gartenpumpe plus Druckkessel (typisch 20–50 l) und Druckschalter. Der Kessel speichert Druck, die Pumpe startet erst, wenn der Druck unter einen Schwellwert fällt. Das schont die Pumpe (weniger Schaltzyklen) und liefert bei kleinen Entnahmen sofort Wasser – die klassische Lösung für die Hausversorgung mit Regenwasser.
Hauswasserautomat: Funktional wie ein Hauswasserwerk, aber ohne großen Kessel. Eine elektronische Drucksteuerung schaltet die Pumpe bei jeder Entnahme an und ab. Kompakter und oft leiser, dafür mehr Schaltvorgänge.
Tauchdruckpumpe: Steht komplett im Wasser (Zisterne, Brunnen, tiefer Tank) und drückt das Wasser nach oben. Sie kennt keine Ansaug-Grenze und läuft sehr leise, weil das Wasser den Motor kühlt – die Lösung bei großer Tiefe oder weiter Entfernung.
Regenfasspumpe: Eine kleine, oft akkubetriebene Tauchpumpe speziell für die Regentonne. Niedriger Druck, geringe Fördermenge – genug für Gießkanne, Brause oder einen einzelnen Tropfschlauch, dafür mobil und stromnetzunabhängig.