Die Steuerung einer Regenwasseranlage besteht aus bis zu vier Bausteinen, die je nach Anlagengröße einzeln oder als Komplettgerät zusammenkommen.
Füllstandsanzeige – zeigt den aktuellen Wasserstand der Zisterne an. Mechanische Varianten arbeiten mit einem Schwimmer, der über Seil und Umlenkung einen Zeiger bewegt, und brauchen keinen Strom. Elektronische Anzeigen messen den Pegel über einen Drucksensor und stellen ihn auf einem Display oder per Funk/App dar.
Schwimmerschalter – ein einfacher, robuster Pegelschalter im Tank. Steigt oder fällt der Wasserstand, kippt der Schwimmer und schaltet einen Kontakt. Typische Aufgaben: Trockenlaufschutz der Pumpe (Abschalten bei Wassermangel) oder Auslösen der Trinkwasser-Nachspeisung.
Regenwassermanager / Hauswasserzentrale – das Komplettgerät für die Hausversorgung. Es vereint Saugpumpe, Druckaufbau, Füllstandskontrolle und Nachspeisesteuerung in einem Gehäuse, meist als Wandgerät im Technikraum. Es versorgt WC, Waschmaschine und Garten vollautomatisch.
Nachspeiseeinheit – ergänzt bei leerer Zisterne fehlendes Trinkwasser. Sie öffnet über ein Magnetventil einen freien Auslauf in einen kleinen Behälter, sodass die Hausversorgung nicht unterbrochen wird. In Komplettzentralen ist sie meist integriert; als Nachrüstmodul gibt es sie auch separat.