Einhell
Einhell GE-WW 1246 N FS
Beste fürs Regenwasser ab Werk: integrierte Trockenlaufsicherung (Pflicht nach DIN EN 16941-1), Vorfilter, 20-l-Kessel und 5 bar – ohne Zubehör zisternen-fertig.
ab 298 €
bei Einhell Onlineshop
Förderung
Hauswasserwerk für Regenwasser & Zisterne im Vergleich 2026: mit & ohne Druckkessel, Trockenlaufschutz nach DIN EN 16941-1, Dimensionierung für WC & Waschmaschine.
Zuletzt aktualisiert:
Ein Hauswasserwerk für Regenwasser versorgt Toilette, Waschmaschine und Garten automatisch aus der Zisterne: Der Druckschalter startet die Pumpe bei jeder Entnahme, der Druckkessel hält kleine Zapfmengen ohne Pumpenstart bereit. Damit das mit Regenwasser dauerhaft funktioniert, zählen andere Kriterien als am Brunnen: ein korrosionsbeständiges Pumpengehäuse (Edelstahl statt Grauguss, denn Regenwasser ist weich und leicht sauer), ein Trockenlaufschutz für die in Trockenphasen leerlaufende Zisterne – nach DIN EN 16941-1 Pflichtausstattung –, eine luftdicht verlegte Saugleitung und die schwimmende Entnahme mit Rückschlagventil. Auf dieser Seite vergleichen wir reale Hauswasserwerke und Hauswasserautomaten der gängigen Marken für genau diesen Einsatz, erklären den Unterschied zwischen Druckkessel- und Kompaktgeräten und zeigen, wann eine Tauchdruckpumpe in der Zisterne die bessere Wahl ist. Die Preise sind Richtwerte (Straßenpreise) und über die angegebenen Quellen belegt. Alle übrigen Pumpentypen – von der Gartenpumpe bis zur Regenfasspumpe – finden Sie im großen [Regenwasserpumpen-Vergleich](/produkte/pumpen/).
Kurz & knapp: Welcher Typ für wen?
Redaktionelle Auswahl mit Begründung – so haben wir verglichen.
Einhell
Beste fürs Regenwasser ab Werk: integrierte Trockenlaufsicherung (Pflicht nach DIN EN 16941-1), Vorfilter, 20-l-Kessel und 5 bar – ohne Zubehör zisternen-fertig.
ab 298 €
bei Einhell Onlineshop
T.I.P.
Edelstahl-Hauswasserwerk mit 22-l-Druckkessel und 5 bar für gut 200 € – korrosionsfest fürs weiche Regenwasser; nur der Trockenlaufschutz muss extern ergänzt werden.
ab 216 €bei T.I.P. Onlineshop
Grundfos
Beste Wahl, wenn Komfort zählt: drehzahlgeregelter Konstantdruck, integrierter Trockenlaufschutz und flüsterleise 47 dB(A) – im Technikraum neben Wohnräumen unschlagbar.
ab 582 €
Alle Modelle im Vergleich ↓ · Enthält teils Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
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Wir haben Hauswasserwerke und Hauswasserautomaten für den Regenwasser-Einsatz nach vier gewichteten Kriterien verglichen und je Einsatzzweck eine begründete Empfehlung ausgesprochen.
Transparenz: Wir haben die Produkte nicht selbst im Labor oder Dauereinsatz getestet. Unser Vergleich basiert auf Hersteller-Datenblättern, technischen Anleitungen, Normanforderungen (DIN EN 16941-1, DIN 1989-100, TrinkwV) und aktueller Preisrecherche – deshalb sprechen wir bewusst von einem Vergleich, nicht von einem Test.
Datenbasis: Hersteller-Datenblätter, technische Anleitungen und Shop-Angaben; Preise Stand August 2026 · Verantwortlich: Christoph Paterok
7 von 7 Produkten
Einhell
Hauswasserwerk mit 1.200 W, 4.600 l/h, 5 bar und 20-l-Kessel, das die Regenwasser-Pflichtausstattung ab Werk mitbringt: elektronische Trockenlaufsicherung, integrierter Vorfilter und Frostschutz-Ablassschraube.
Beste fürs Regenwasser ab Werk: integrierte Trockenlaufsicherung (Pflicht nach DIN EN 16941-1), Vorfilter, 20-l-Kessel und 5 bar – ohne Zubehör zisternen-fertig.
Preis: ab 298 €
bei Einhell Onlineshop
Hauswasserwerk Preis-Leistungs-Tipp T.I.P.
Edelstahl-Hauswasserwerk mit 1.200 W, 5 bar und 22-Liter-Druckkessel. Liefert konstanten Druck für die Hausversorgung mit Regenwasser – WC, Waschmaschine und Garten.
Edelstahl-Hauswasserwerk mit 22-l-Druckkessel und 5 bar für gut 200 € – korrosionsfest fürs weiche Regenwasser; nur der Trockenlaufschutz muss extern ergänzt werden.
Preis: ab 216 € (bei T.I.P. Onlineshop)
Auch erhältlich bei HORNBACH (ab 224 €)
Grundfos
Drehzahlgeregeltes Kompakt-Hauswasserwerk mit Konstantdruck (einstellbar 1,5–5,5 bar), integriertem Trockenlaufschutz und nur 47 dB(A) – die Premium-Referenz für die leise Hausversorgung mit Regenwasser.
Beste Wahl, wenn Komfort zählt: drehzahlgeregelter Konstantdruck, integrierter Trockenlaufschutz und flüsterleise 47 dB(A) – im Technikraum neben Wohnräumen unschlagbar.
Preis: ab 582 €
Auch erhältlich bei Pumpen-Guru
Gardena
Hauswasserautomat mit 1.100 W, 4.000 l/h und 4,5 bar: elektronische Steuerung mit Trockenlaufsicherung, integriertem Vorfilter und Rückschlagventil – kompakt ohne Druckkessel.
Trockenlaufsicherung und Selbstabschaltung bei Störungen
Preis: ab 196 €
Auch erhältlich bei Landema (ab 238 €)
T.I.P.
Günstiger Edelstahl-Hauswasserautomat mit 900 W, 4.250 l/h und 4,4 bar. Elektronische Pumpensteuerung mit Selbstansaugung bis 9 m – ausdrücklich für Zisternen und Regenwassertanks ausgelegt.
Pumpengehäuse aus Edelstahl – korrosionsfest fürs weiche Regenwasser
Preis: ab 181 €
bei T.I.P. Onlineshop
Hauswasserwerk Metabo
Solides Hauswasserwerk mit 900 W, 4,5 bar und 24-Liter-Kessel. Bewährte, preiswerte Lösung für die automatische Versorgung von Garten und einfachen Hausverbrauchern.
24-l-Druckkessel für wenige Schaltzyklen
Preis: ab 118 € (bei Motorland)
Auch erhältlich bei Kömpf24 (ab 198 €)
Tauchdruckpumpe T.I.P.
Leise Tauchdruckpumpe mit 400 W, die im Tank steht und 3.200 l/h bei 2,4 bar fördert. Ideal, wenn Zisterne oder Behälter tief liegen und Ansaugen nicht möglich ist.
Steht im Wasser, keine Ansaug-Grenze
Preis: ab 76 € (bei HORNBACH)
Auch erhältlich bei HORNBACH (ab 76 €)
Keine Produkte für diese Auswahl
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Auswahl repräsentativer Modelle je Typ (unsere Sieger sind mit ★ markiert). Das vollständige Sortiment finden Sie filterbar im Bereich oben – dort teils mit Affiliate-Links (Kennzeichnung siehe oben).
| Produkt | Bauart | Fördermenge | Druck | Trockenlaufschutz integriert | Marke | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Einhell GE-WW 1246 N FS · ★ Unsere Empfehlung | Hauswasserwerk | 4.600 l/h | 5 bar | Ja | Einhell | ab 298 € |
| T.I.P. Hauswasserwerk HWW 4500 INOX · ★ Preis-Leistungs-Tipp | Hauswasserwerk | 4.350 l/h | 5 bar | Nein | T.I.P. | ab 216 € |
| Grundfos SCALA2 3-45 · ★ Beste Premium-Lösung | Hauswasserwerk | 4.000 l/h | 4,5 bar | Ja | Grundfos | ab 582 € |
| T.I.P. HWA 4400 INOX Plus | Hauswasserautomat | 4.250 l/h | 4,4 bar | Nein | T.I.P. | ab 181 € |
| Metabo HWW 3300/25 G | Hauswasserwerk | 3.300 l/h | 4,5 bar | Nein | Metabo | ab 118 € |
| T.I.P. Tauchdruckpumpe DrainPress 3200/24 | Tauchdruckpumpe | 3.200 l/h | 2,4 bar | Ja | T.I.P. | ab 76 € |
Regenwasser-tauglich ist ein Hauswasserwerk, wenn vier Punkte zusammenkommen: ein korrosionsbeständiges Pumpengehäuse, ein Trockenlaufschutz, eine saubere Ansaugung aus der Zisterne und ein Vorfilter. Ein Standard-Gerät vom Brunnen erfüllt das nicht automatisch.
1. Edelstahl statt Grauguss: Regenwasser ist weich, enthält kaum Härtebildner und ist oft leicht sauer (pH ~5–6). Unlegierter Grauguss bildet darin keine schützende Deckschicht – es drohen Lochfraß und Rostpartikel, die Ventile, Spülkästen und die Waschmaschine belasten. Edelstahl (oder hochwertiger Kunststoff) bleibt dagegen dauerhaft passiv geschützt. Deshalb führen wir im Vergleich bevorzugt Inox-Modelle.
2. Trockenlaufschutz – keine Kür, sondern Normanforderung: Jede Zisterne läuft in längeren Trockenphasen leer. Ohne Wasser überhitzt die Gleitringdichtung der Pumpe in Minuten. Die europäische Regenwasser-Norm DIN EN 16941-1 schreibt deshalb vor, dass die Betriebswasserpumpe mit einem Trockenlaufschutz auszurüsten ist – integriert (elektronische Überwachung, wie beim Einhell GE-WW 1246 N FS oder Grundfos SCALA2) oder extern über einen Schwimmerschalter in der Zisterne. Die deutsche Ergänzungsnorm DIN 1989-100 verlangt zusätzlich, dass die Pumpe so ausgelegt und gewartet wird, dass die Anlage dauerhaft betriebssicher bleibt.
3. Schwimmende Entnahme mit Rückschlagventil: Der Saugschlauch endet an einem Schwimmer 10–20 cm unter der Wasseroberfläche – dort ist das Wasser am saubersten, weit weg von Sediment (unten) und Schwimmstoffen (oben). Das Rückschlagventil am Ansaugkopf hält die Saugleitung gefüllt, damit die Pumpe nach jedem Stopp sofort wieder fördert.
4. Vorfilter: Ein Filter vor der Pumpe hält Partikel ab, die Laufrad und Dichtung verschleißen – bei Regenwasser aus der Zisterne praktisch Pflicht, auch wenn bereits ein Zisternenfilter im Zulauf sitzt. Einige Geräte (Gardena 4000/5E, Einhell GE-WW 1246 N FS) bringen ihn ab Werk mit.
Die Kurzantwort: Für die feste Hausversorgung mit vielen kleinen Entnahmen (WC-Spülungen!) ist das klassische Hauswasserwerk mit Druckkessel die robustere Wahl; der Hauswasserautomat ohne Kessel punktet mit kompakter Bauform und konstantem Druck – schaltet dafür aber bei jeder Entnahme.
Hauswasserwerk (mit Druckkessel): Ein Membrankessel (typisch 20–50 l) speichert Druckwasser. Kleine Entnahmen – ein WC-Spülkasten füllt sich mit 6–9 l – bedient oft der Kessel allein, die Pumpe startet gar nicht. Das reduziert die Schaltzyklen drastisch und verlängert die Lebensdauer. Wartungspunkt: Der Luft-Vordruck im Kessel (Faustwert ~1,5 bar, immer knapp unter dem Einschaltdruck) sollte jährlich am Ventil geprüft werden – ein schleichend entleerter Kessel ist die häufigste Ursache für „taktende" Pumpen.
Hauswasserautomat (ohne Kessel): Eine elektronische Steuerung mit Durchflusssensor startet die Pumpe bei jeder Entnahme und stoppt sie danach – meist inklusive Trockenlauf-Abschaltung. Vorteile: kompakt, kein Kessel-Vordruck zu pflegen, gleichmäßiger Druck ohne das Auf und Ab zwischen Ein- und Ausschaltpunkt. Nachteil: deutlich mehr Schaltspiele – gerade bei häufigen Klein-Entnahmen im Haus.
Sonderfall drehzahlgeregelt: Geräte wie der Grundfos SCALA2 passen die Motordrehzahl stufenlos an und halten den eingestellten Druck konstant (einstellbar 1,5–5,5 bar) – die komfortabelste, leiseste und effizienteste Lösung, zum entsprechenden Preis.
Faustregel: Haus mit WC und Waschmaschine → Hauswasserwerk mit Kessel oder drehzahlgeregeltes Kompaktgerät. Überwiegend Gartenbewässerung mit langen Entnahmen → Hauswasserautomat genügt. Einen Überblick über alle Bauarten gibt der Regenwasserpumpen-Vergleich.
Die Entscheidung fällt fast immer über die Saughöhe: Ein selbstansaugendes Hauswasserwerk holt Wasser zuverlässig aus bis zu ~7–8 m Tiefe (physikalische Grenze, herstellerseitig meist 8–9 m angegeben). Liegt der tiefste Wasserspiegel der Zisterne weiter unten – oder die Zisterne weit vom Haus entfernt –, arbeitet eine Tauchdruckpumpe im Tank besser: Sie muss nicht ansaugen, sondern drückt nur.
Das Hauswasserwerk (trocken aufgestellt) wählen, wenn:
Die Tauchdruckpumpe wählen, wenn:
Wichtig für die Hausversorgung: Viele einfache Tauchdruckpumpen (z. B. die T.I.P. DrainPress 3200/24 mit 2,4 bar) reichen nur für Garten und Einzelverbraucher. Für WC und Waschmaschine über mehrere Etagen braucht es auch im Tank ~4 bar – entsprechende Zisternen-Tauchdruckpumpen oder gleich ein Regenwasserwerk mit integrierter Nachspeisung finden Sie im Vergleich der Zisternensteuerungen und Hauswasserzentralen.
Geräusch-Tipp: Trocken aufgestellte Hauswasserwerke erreichen je nach Modell 60–75 dB(A) – im Technikraum unkritisch, neben dem Schlafzimmer nicht. Drehzahlgeregelte Kompaktgeräte (SCALA2: 47 dB(A)) oder die Tauchdruckpumpe lösen das Problem.
Als Richtwert für ein Einfamilienhaus mit WC, Waschmaschine und Garten genügen 3.000–4.500 l/h Fördermenge und ~4 bar Druck am Gerät. Wichtig: Maximaldruck und maximale Fördermenge einer Pumpe treten nie gleichzeitig auf – planen Sie Reserve ein.
Druck (bar): Pro Etage gehen ~0,3–0,5 bar verloren, Beregner brauchen 2–4 bar am Gerät, WC und Waschmaschine je ~1–2 bar. Für die Versorgung über zwei Etagen plus Garten sind ~4 bar an der Pumpe eine sichere Auslegung; 10,2 m Förderhöhe entsprechen dabei rund 1 bar.
Fördermenge (l/h): Addieren Sie die gleichzeitig laufenden Verbraucher (Gartenschlauch 1.000–2.000 l/h, Regnerkreis 2.000–3.000 l/h, Hausverbraucher als Reserve). 3.500–4.500 l/h decken den typischen 4-Personen-Haushalt ab.
Saugleitung – hier entstehen die meisten Probleme. Die DIN EN 16941-1 fordert für trocken aufgestellte Pumpen ausdrücklich: eine luftdichte Saugleitung, stetig steigend zur Pumpe verlegt (damit sich keine Luftsäcke bilden), ein Rückschlagventil, ein Wassereinlauf, der weder Luft noch Sediment ansaugt (→ schwimmende Entnahme), sowie Frostschutz und schwingungsarme, belüftete Aufstellung. Ein 1"-Saugschlauch mit möglichst wenigen Bögen hält die Reibungsverluste klein.
Rechtlicher Rahmen bei Hausnutzung: Regenwasser- und Trinkwassernetz müssen vollständig getrennt bleiben – die Trinkwasserverordnung erlaubt eine Verbindung nur über eine normgerechte Sicherungseinrichtung:
„Wasserversorgungsanlagen dürfen nur dann mit einer Nichttrinkwasseranlage verbunden werden, wenn die Wasserversorgungsanlagen mit einer Sicherungseinrichtung ausgestattet sind, die den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht." – § 13 Abs. 3 TrinkwV (2023)
In der Praxis heißt das: Die automatische Nachspeisung bei leerer Zisterne läuft über einen freien Auslauf nach DIN EN 1717 – nie über ein Umschaltventil am Hauswasserwerk. Alle Lösungen dafür vergleicht die Seite Trinkwassernachspeisung; die Leitungen sind nach DIN 2403 grün zu kennzeichnen, Zapfstellen mit „kein Trinkwasser" (Details im Recht-Ratgeber).
Die meisten Ausfälle eines Hauswasserwerks an der Zisterne haben dieselben fünf Ursachen – alle vermeidbar:
Dazu kommt die Routine-Wartung der Gesamtanlage – Filter, Zisterne, Kennzeichnung – die wir in der Wartungs-Checkliste zusammengefasst haben. Der Stromverbrauch bleibt übrigens klein: Bei ~0,15 kWh pro m³ gefördertem Wasser kostet die Regenwasserförderung eines 4-Personen-Haushalts (40–60 m³/Jahr) nur wenige Euro im Jahr – die komplette Kostenrechnung steht im Ratgeber Was kostet eine Zisterne?
WC + Waschmaschine + Garten, Zisterne nah am Haus (Standardfall): Ein Hauswasserwerk mit Druckkessel und ~4–5 bar. Ab Werk regenwasser-fertig ist der Einhell GE-WW 1246 N FS (Trockenlaufsicherung, Vorfilter, 20-l-Kessel); das T.I.P. HWW 4500 INOX bietet die Edelstahl-Alternative mit 22-l-Kessel – hier einen externen Trockenlaufschutz (Schwimmerschalter) einplanen.
Wenig Platz, Technikraum neben Wohnräumen: Ein Hauswasserautomat oder ein drehzahlgeregeltes Kompaktgerät. Der Gardena 4000/5E bringt Trockenlaufsicherung und Vorfilter mit; der Grundfos SCALA2 ist mit 47 dB(A) und Konstantdruck die Komfort-Referenz.
Budget im Vordergrund, überwiegend Garten: Der T.I.P. HWA 4400 INOX Plus (Edelstahl, ~180 €) versorgt Bewässerung und einzelne Hausverbraucher; einen Trockenlaufschutz weist T.I.P. hier nicht aus – über einen Schwimmerschalter nachrüsten.
Zisterne tief (> 7–8 m Saughöhe) oder weit weg: Kein Saug-Hauswasserwerk mehr – für die Gartenbewässerung übernimmt eine Tauchdruckpumpe wie die T.I.P. DrainPress 3200/24; für die Hausversorgung eine druckstarke Zisternenpumpe oder Hauswasserzentrale aus dem Steuerungs-Vergleich.
Neubau mit kompletter Regenwassernutzung: Statt Einzelkomponenten lohnt der Blick auf Regenwasserwerke mit integrierter Trinkwassernachspeisung (GRAF Eco-Plus, WISY Optima 5) – verglichen auf der Seite Trinkwassernachspeisung.
Noch keine Zisterne? Erst Speichergröße klären – der Zisternen-Planer berechnet sie in 2 Minuten, marktübliche Tanks zeigt der Zisternen-Vergleich.
Ein selbstansaugendes Modell mit korrosionsbeständigem Pumpengehäuse (Edelstahl oder hochwertiger Kunststoff), Trockenlaufschutz, Vorfilter und ~4 bar Druck. Regenwasser ist weich und leicht sauer – Grauguss-Gehäuse korrodieren darin auf Dauer. Der Trockenlaufschutz ist nach DIN EN 16941-1 Pflicht, weil jede Zisterne in Trockenphasen leerlaufen kann. Ab Werk erfüllen das z. B. der Einhell GE-WW 1246 N FS oder der Grundfos SCALA2; bei Geräten ohne integrierten Schutz übernimmt ein Schwimmerschalter in der Zisterne diese Aufgabe.
Für die feste Hausversorgung mit vielen kleinen Entnahmen (WC-Spülkästen) ist das Hauswasserwerk mit Druckkessel im Vorteil: Der Kessel bedient Klein-Entnahmen ohne Pumpenstart und reduziert die Schaltzyklen deutlich. Der Hauswasserautomat ohne Kessel ist kompakter und hält den Druck gleichmäßiger, schaltet aber bei jeder Entnahme – das kostet auf Jahre Lebensdauer. Drehzahlgeregelte Kompaktgeräte wie der Grundfos SCALA2 verbinden beide Vorteile, kosten aber deutlich mehr.
Entscheidend ist die Saughöhe: Bis ~7–8 m Höhenunterschied zwischen tiefstem Wasserspiegel und Pumpe funktioniert ein selbstansaugendes Hauswasserwerk im Haus zuverlässig. Liegt die Zisterne tiefer oder weit entfernt, ist eine Tauchdruckpumpe im Tank die bessere Wahl – sie drückt nur, statt anzusaugen, und läuft wassergekühlt sehr leise. Für die Hausversorgung muss auch die Tauchdruckpumpe ~4 bar liefern; einfache Modelle mit 2–2,5 bar reichen nur für den Garten.
Ohne Schutz läuft die Pumpe trocken – die Gleitringdichtung überhitzt und die Pumpe kann in Minuten zerstört werden. Deshalb fordert DIN EN 16941-1 einen Trockenlaufschutz (integrierte Elektronik oder Schwimmerschalter). Damit WC und Waschmaschine trotzdem weiterlaufen, ergänzt eine automatische Trinkwassernachspeisung bei leerem Speicher genau so viel Trinkwasser wie nötig – aus rechtlichen Gründen ausschließlich über einen freien Auslauf nach DIN EN 1717, nie über eine direkte Umschaltung. Die Lösungen dazu vergleichen wir auf der Seite Trinkwassernachspeisung.
Als Auslegung für ein Einfamilienhaus: mindestens ~4 bar am Gerät (pro Etage gehen 0,3–0,5 bar verloren, an der Zapfstelle sollen 1–2 bar ankommen) und 3.000–4.500 l/h Fördermenge, damit Garten und Hausverbraucher gleichzeitig laufen können. Wichtig: Maximaldruck und maximale Fördermenge treten nie gleichzeitig auf – die Angaben im Datenblatt sind Bestwerte, rechnen Sie mit Reserve.
Nein. Nach § 13 Abs. 3 TrinkwV darf das Trinkwassernetz nur über eine Sicherungseinrichtung nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik mit einer Nichttrinkwasseranlage verbunden werden – für Regenwasser (Flüssigkeitskategorie 5 nach DIN EN 1717) heißt das: freier Auslauf, keine direkte Verbindung, kein Umschaltventil. Die Nachspeisung erfolgt in die Zisterne oder einen Vorlagebehälter, nie in die Saug- oder Druckleitung des Hauswasserwerks. Regenwasserleitungen sind zudem dauerhaft zu kennzeichnen („kein Trinkwasser").
Die meisten Seiten zum Thema sind Theorie. Wir wollen echte Anlagen dokumentieren: was verbaut wurde, was es gekostet hat, was du heute anders machen würdest.
30 Minuten am Telefon plus ein paar Fotos. Auf Wunsch anonym.
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