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Regenwasser im Haushalt nutzen – von der Planung bis zur Wartung

Sparen Sie bis zu 50 % Trinkwasser. Der unabhängige Ratgeber für Eigenheimbesitzer – ohne Hersteller-Bindung, mit Praxiswissen zu Technik, Kosten und Recht.

Einfamilienhaus bei leichtem Regen: Fallrohr mit Regensammler füllt eine anthrazitfarbene Regentonne neben der Hauswand

Regenwassernutzung in Zahlen

40–60 m³
Jährliche Einsparung

Trinkwasser-Ersparnis eines 4-Personen-Haushalts pro Jahr (Umweltbundesamt)

bis 50 %
Ersetzbarer Verbrauch

Anteil des Haushaltsverbrauchs, den Regenwasser ersetzen kann: WC ~30 %, Wäsche ~12 %, Garten (BDEW)

2.500–5.000 €
Baukosten (UBA)

Baukosten laut Umweltbundesamt, je nach Eigenleistungsanteil – inkl. Einbau meist 3.500–7.000 €

12–23 Jahre
Amortisation

Ohne Förderung; mit Förderung oder im Neubau oft ab ca. 7 Jahren

Ihr Wegweiser durch den Ratgeber

Sechs Bereiche, ein Ziel: die eigene Anlage sicher planen, rechtssicher betreiben und beim Kauf die richtige Wahl treffen. Alle Inhalte werden laufend geprüft und aktualisiert.

Unabhängig verglichen: die Komponenten

Von der Regentonne bis zur Trinkwassernachspeisung: Wir vergleichen reale Modelle nach den Kriterien, die für die Kaufentscheidung zählen – verständlich erklärt und filterbar.

So vergleichen wir: Hersteller-Datenblätter, Normanforderungen und aktuelle Preisrecherchen – keine Labortests, keine bezahlten Platzierungen. Mehr zur Methodik

Hauswasserwerk mit Druckkessel und Filtergehäuse an der Wand eines Hauswirtschaftsraums, grün gekennzeichnete Regenwasserleitungen

Häufig gestellte Fragen – kurz beantwortet

Ist es erlaubt, Regenwasser im Haus zu nutzen?

Ja – für Toilettenspülung, Waschmaschine und Garten ist die Nutzung in Deutschland erlaubt und sogar erwünscht. Voraussetzung ist die strikte Trennung vom Trinkwassernetz (TrinkwV 2023 § 13) und die Kennzeichnung „Kein Trinkwasser". Alle Details: Recht & Vorschriften.

Was kostet eine Regenwassernutzungsanlage?

Das Umweltbundesamt nennt 2.500–5.000 € Baukosten; inklusive Einbau sind meist 3.500–7.000 € realistisch. Ohne Förderung amortisiert sich das in etwa 12–23 Jahren, mit Förderung oder im Neubau oft ab ca. 7 Jahren. Rechenbeispiele: Kosten & Förderung.

Muss ich die Anlage anmelden?

Ja, bei Nutzung im Haus: beim Gesundheitsamt (Anzeige spätestens vier Wochen vor Beginn der Errichtung, § 12 TrinkwV 2023) und beim Wasserversorger (§ 3 Abs. 2 AVBWasserV). Eine reine Regentonne für den Garten ist anmeldefrei. Schritt für Schritt erklärt: Recht & Vorschriften.

Wieviel Regenwasser darf ich sammeln?

Für den Eigenbedarf gibt es keine Mengenbegrenzung – Sie dürfen das Regenwasser Ihres Dachs vollständig sammeln. Sonderfälle wie Wasserschutzgebiete oder sehr große Speicher regelt das Landesrecht. Die Übersicht nach Bundesland: Recht & Vorschriften.

Ist Regenwasser hygienisch unbedenklich?

Bei fachgerechter Installation und Wartung ja – für Toilette, Waschmaschine und Garten. Trinkwasser ist und bleibt es nicht, deshalb sind getrennte Leitungen und Kennzeichnung Pflicht. Mehr dazu: Hygiene & Sicherheit.

Hausbesitzer fotografiert mit dem Smartphone den geöffneten Deckel seiner Erdzisterne im Garten

Sie haben schon eine Anlage? Zeigen Sie sie uns!

Echte Anlagen, echte Erfahrungen: Wir suchen Eigenheimbesitzer, die ihre Regenwasseranlage mit Fotos und ein paar Antworten vorstellen – als Praxisbericht für andere Planer.

Für jeden veröffentlichten Praxisbericht zahlen wir 100 € Aufwandsentschädigung.

Anlage einreichen – 100 € erhalten

Wer hinter diesem Ratgeber steht

Umweltbundesamt
Behörde
DIN / DVGW
Technische Normen
KfW
Förderbank
Verbraucherzentrale
Verbraucherschutz
Destatis
Statistik

Maßgebliche Normen & Regeln: DIN 1989-100, DIN EN 16941-1, DIN EN 1717, TrinkwV 2023 § 13
Zuletzt geprüft:

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